Wuppertal ist zwar mit seinen 350.000 Einwohnern nicht die Hauptstadt Nordrhein-Westfalens, sie nimmt jedoch zu Recht für sich in Anspruch, die Hauptstadt des Bergischen Landes zu sein.

Und als Wirtschafts-, Bildungs-, Industrie- und Kulturzentrum der Region kann sie in der Tat viel Selbstbewusstsein haben. Gegründet am 1. August 1929 dauerte es nicht lange, bis die Stadt zu ihrem prägnanten Namen kam. Bis zum Jahr 1930 hieß sie Barmen-Elberfeld, doch die Einwohner wollten einen Namen, die sich besser einprägen ließ. Und so wurde nach einer Bürgerbefragung die Stadt in Wuppertal umbenannt. Durch die Lage an der Wupper eine naheliegende Entscheidung.

Für die Einheimischen, Touristen und Gutachter ist die Architektur Wuppertals von besonderem Reiz. Zwar wurden durch den Zweiten Weltkrieg viele historische Gebäude zerstört. Rund 4.500 Baudenkmäler bieten aber in Nordrhein-Westfalen den zweitgrößten Bestand, der erhalten werden konnte. Nicht nur wenn ein Sachverständiger ein Immobiliengutachten erstellt oder eine Immobilienbewertung vornehmen muss, lohnt sich ein Blick auf die Gebäude Wuppertals. Die Bauwerke aus dem 19. Jahrhundert sind immer einen ausgiebigen Blick wert, zeichnen sie sich doch durch Stil und Eleganz aus. Das Ergebnis der historischen Bauweise war eine Vielzahl von Villen, die in Wuppertal zu finden sind. Die Berühmtesten stehe sicher im Briller Viertel, doch auch in anderen Gebieten der Stadt lässt sich architektonisch Anspruchsvolles finden. Sowohl die historische als auch die moderne Architektur in Wuppertal sind geprägt durch Stilsicherheit und ein Gespür für schöne Optik. Dazu trägt sicherlich die Verantwortung bei, die historischen Bauwerke in ihrer Wertigkeit nicht zu beeinträchtigen, neue Bauwerke müssen also hohe Ansprüche erfüllen. Beim Erstellen von Gutachten stößt man immer wieder auf die hohe Qualität der Bauwerke.

Doch neben Denkmälern, Kirchen, Türmen und sogar historischen Treppen hat Wuppertal natürlich noch viel mehr zu bieten. Die Stadt präsentiert sich modern und mit einem großen Angebot an Kultur, Kunst und Freizeitmöglichkeiten. Parks und Zoos sorgen für Entspannung und Familiengenuss. Die Sportstätten dagegen machen Lust auf Bewegung. Dabei geht es um Breitensport, aber auch um Spitzensport wie Radsport, Leichtathletik, Fußball und American Football. Bei so viel Historie überrascht es auch nicht, dass die alte Radrennbahn sogar unter Denkmalschutz steht. Das eigentliche Wahrzeichen Wuppertals ist aber noch nicht genannt. Die Schwebebahn. Die 13,3 Kilometer lange Strecke hat längst Kultcharakter und ist in ganz Deutschland bekannt. Doch die Schwebebahn ist nicht nur das Wahrzeichen der Stadt. Täglich befördert sie 75.000 Fahrgäste. Sicher. Und natürlich umweltverträglich.